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Valentinstag: Wie mit der Situation umgehen?

Am 14. Februar 2021 ist Valentinstag, zeitgleich endet dann voraussichtlich der harte Lockdown in Deutschland. Der Valentinstag wird für den Blumenfachhandel also eine besondere Herausforderung. Wie soll man am besten mit der Situation umgehen? Einige Tipps gibt Marketingberater Norbert Elgner.

Marketingberater Norbert Elgner gibt Tipps für das Valentinsgeschäft im Lockdown. Foto: Norbert Elgner

Kaum Verkaufsalternativen an Valentinstag

Es ist wie es ist. Jammern und Wehklagen führt nicht weiter, sondern es geht um die Frage, wie ist mit der Situation am besten umzugehen? Nun führt alleine ein verkorkster Valentinstag noch in keinem Blumengeschäft zum Ruin. Positiv zunächst ist, dass am Sonntag dem 14. Februar keine Auswahlmöglichkeit besteht, sich im LEH oder Baumarkt-Gartencenter einen Strauß zu kaufen. Bleiben außer dem Fachhandel, nur die Tankstellen als mögliche, marginale Kaufalternativen. Blumenvermittlerdienste wie Fleurop laufen dagegen ebenfalls über den Blumenfachhandel.

Ansturm auf geöffnete Fachgeschäfte?

Insofern darf aller Voraussicht nach zu Valentin mit einem Ansturm auf für den Blumen- und Pflanzenverkauf geöffnete Blumenläden gerechnet werden, wie etwa aktuell in NRW oder in Hessen. Deshalb sollte im Vorfeld überlegt werden:

  •     Sind alle Vorkehrungen zur Einhaltung der Corona-Regeln getroffen (AHA+L-Regeln)
  •     Welche Maßnahmen können zur Entzerrung des Kundenaufkommens getroffen werden?
  •     Sind verlängerte Öffnungszeiten am Sonntag möglich?
  •     Wie ist eine Vorverlegung von Einkäufen bereits auf den Samstag zu erreichen?
  •     Wie läßt sich der Anteil an Vorbestellungen erhöhen?
  •     Wird für das Vorbinden von Sträußen (Ideensträußen) in ausreichendem Maße gesorgt?

Order & Collect Checkliste

In anderen Bundesländern, in denen die Geschäfte geschlossen bleiben müssen, können dem Kunden nur Order & Collect- oder Click & Collect-Angebote gemacht werden. Letzteres befindet sich im Blumeneinzelhandel doch noch weitgehend in den Kinderschuhen. In vielen Fällen dagegen funktioniert das Order- und Collect-Prinzip recht gut. Kunden bestellen per Telefon oder e-Mail und entscheiden sich wahlweise für eine Abholung oder Anlieferung. Zu klären sind in diesem Falle:

  •     Funktioniert der Telefondienst respektive die Auftragsannahme?
  •     Werden zur Entscheidungsfindung auf Online-Portalen Objekte mit Preisen präsentiert?
  •     Ist der Fahrdienst für die Auslieferungen geregelt?
  •     Sollte ggf. ein Taxiunternehmen mit herangezogen werden?
  •     Werden die speziellen Regularien zu Valentinstag online rechtzeitig publik gemacht?
  •     Wird auch am POS rechtzeitig darauf hingewiesen?
  •     Werden außerdem für eine breite Streuung der Informationen, Anzeigen geschaltet?
  •     Sind die Zustellgebühren klar geregelt?
  •     Werden für die Zustellung zu Valentin in Coronazeiten, Sonderkonditionen eingeräumt ?
  •     Ist die Abholung für den Kunden klar geregelt?
  •     Werden bei Abholung durch den Kunden die geltenden Coronaregeln strikt eingehalten?
  •     Steht die Personaleinsatzplanung rund um den Valentinstag?
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