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Weihnachtsfarben: Woher kommt der Trend?

Weihnachten steht vor der Tür, da darf die Dekoration im Haus gerne mal etwas üppiger ausfallen. Zwei Farben dominieren in dieser Zeit ganz besonders, Grün und Rot. Doch woher kommt dieser Farbtrend?

Auch die Frühlingsboten Tulpen werden zur Weihnachtszeit immer beliebter. Foto: TulpenZeit/ ibulb

Ursprünge der Farbtraditionen

In letzter Zeit hat sich das Angebot zu Weihnachten im Handel doch sehr gewandelt und ist immer bunter geworden. Auch vor knalligen Farben wird zur Festzeit kein Halt gemacht, aber trotz dieser Diversität und Vielfältigkeit dominieren zwei Farben das Spektrum nach wie vor. Grün und Rot sind die absoluten Klassiker zur Christzeit und dürfen in keiner Dekoration fehlen. Doch warum ist das so? Liegt es an den Tannen und der Kleidung des Weihnachtsmanns? Der Ursprung liegt zum Teil im Christentum, zum anderen auf allgemeinen Traditionen. Grün ist die Farbe der Hoffnung und in der kalten Jahreszeit besteht die Hoffnung auf einen baldigen Frühling. Die alten Germanen holten daher bereits zur Wintersonnenwende Fichten- und Tannenzweige in ihre Hütten. Die Annahme liegt auf der Hand, dass sich daraus der Brauch des Christbaums entwickelte.  Aus diesem Brauch entwickelte sich wahrscheinlich unser heutiger Christbaum. Grün wurde damit bereits endgültig zur Symbolfarbe für Weihnachten. Doch woher kommt das Rot?

Rote Äpfel an Grünen Tannen

In späteren Jahrhunderten wurden die rein grünen Bäume in den Häusern anscheinend zu langweilig und die Menschen begannen, die Bäume zu dekorieren. Das taten sie mit Dingen, die sie zur Hand hatten, wie etwa roten Äpfeln. Man geht davon aus, dass die ersten Christbaumkugeln daher auch die rote Farbe bekamen. Mit der Kleidung des Weihnachtsmanns hat die Tradition demnach nichts zu tun, vielmehr sei dieser auch auf eine erfolgreiche Werbekampagne eines amerikanischen Getränkeherstellers aus dem Jahre 1931 zurückzuführen. Die Tradition der Farben Grün und Rot war damit geboren.

Mit Schnitt- und Topfpflanzen stimmungsvoll dekorieren

Auch beim Blumenschmuck zu Weihnachten kann diese Farbtradition mit Leichtigkeit aufgegriffen werden. Poinsettien mit ihren roten Hochblättern und grünem Laub liefern diese bereits von Natur aus. Ebenfalls ein Weihnachtsklassiker ist zudem die Amaryllis. In Rot und kombiniert mit Schnittgrün lassen sich stimmungsvolle X-Mas-Kreationen herstellen. Eine Blume, die farblich ebenfalls hervorragend in die Adventszeit passt, ist die Anthurie. Ebenfalls mit roten Hochblättern versehen lässt sich die aus Süd- und Mittelamerika stammende Exotin mit Tannengrün kombinieren. Eine Topfpflanze, die sich zu Dekozwecken in der Weihnachtszeit eignet ist die Kalanchoë blossfeldiana. Feurig rote Blüten, umgeben von dicken, smaragdgrünen Blättern liefern weihnachtliches Flair. Gerade in den vergangenen Jahren immer populärer sind zudem Tulpen geworden. Die Frühlingsboten lassen sich ebenfalls mit Tannengrün oder Zweigen der Stechpalme kombinieren.

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