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Niederlande: Anbaufläche für Schnittblumen gestiegen

Zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende wächst die Anbaufläche für Schnittblumen in den Niederlanden wieder. Davon geht das Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS) aus. Die Anzahl der Betriebe zeigt sich allerdings weiterhin rückläufig.

Treiber des Flächenwachstums: der Schnitt-Rosen-Anbau in den Niederlanden befindet sich im Aufschwuzng. Foto: Pixabay

Vor allem Anbaufläche für Schnitt-Rosen steigt

Insgesamt steigt die Anbaufläche 2018 um 5,5 Prozent auf 1.780 Hektar an.  Seit 2000 hatten sich die Zahlen stetig im Sinkflug befunden. Damals hatten die Produzenten noch auf 3.730 Hektar Schnittblumen kultiviert. Vor allem die Rosenbetriebe expandieren, wie das CBS bekannt gibt. Hier liegt der Anstieg der Anbaufläche bei 70 Hektar auf insgesamt 300 Hektar. Auf den Plätzen folgen Chrysanthemen (plus neun Prozent, Fläche gesamt 330 Hektar), Hortensien (plus 38 Prozent, Fläche gesamt 110 Hektar) und Hippeastrum (plus 50 Prozent, Fläche gesamt 90 Hektar).

Anzahl der Schnittblumen-Produzenten rückläufig

Allerdings verloren der Orchideen-Anbau 15 Prozent (Fläche gesamt 110 Hektar) und der Lilien-Anbau sieben Prozent (Fläche gesamt 130 Hektar). Auch die Zahl der Unternehmen schrumpft, die Schnittblumen produzieren. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt zwei Prozent, was eine verbleibende Menge von 910 Betrieben bedeutet.
Dieser Rückgang ist bei den Unternehmen, die Blumen auf einer kleineren Anbaufläche in den Niederlanden produzieren, zu verzeichnen. Die Zahl der Betriebe in den 14 flächenmäßig größten Kulturen ist sehr stabil.

 

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