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08. 02. 2018

Praxistipp: Comeback der Schleifen

Minischleifchen aus schmalem Satinband sind genau das Richtige für einen kleinen Akzent. Foto: Birgit Farwick

Lange Zeit waren sie verpönt und aus der Mode: Bandschleifen rund um die Blume. Noch vor einigen Jahren bestückte man damit inflationär sämtliche Sträuße, Pflanzarrangements oder Gestecke. Im Zuge des Trends zur Natürlichkeit verschwanden sie langsam, aber sicher in der Versenkung. Jetzt erleben Bandschleifen ein Revival – zu Recht, wenn sie bewusst und gezielt eingesetzt werden.

Die Fashionwelt macht es uns schon länger vor: Schleifen, wohin das Auge blickt. Egal ob an Schuhen, Blusen oder auf dem Kopf. Fast alle großen Modemacher zieren ihre Entwürfe mit diesem In-Accessoire.
Wer also als „Floral-Designer“ etwas auf sich hält, sollte sich in 2018 unbedingt mit dem Thema auseinander setzen. Denn Schleife ist nicht gleich Schleife und erst durch den richtigen Einsatz wird sie zum i-Tüpfelchen einer blumigen Kreation.

Von Miniatur-Schleifen bis XXL-Format

Die Banddekoration soll nur ein kleiner Akzent sein? Dann sind Minischleifchen aus schmalem Satinband genau das Richtige. Damit man sich beim Binden der kleinen Preziosen nicht die Finger verrenkt, hilft die Gabeltechnik. Damit lassen sich selbst mit dünnsten Bändern perfekte Schluppen zaubern. Sie zieren zum Beispiel gewachste Hyazinthenzwiebeln, welche dank dieser Deko zur originellen Geschenkidee werden.

Das Kontrastprogramm zu „ganz klein“ heißt „ganz groß“. Ist das florale Werkstück unaufgeregt und wenig konstruiert gestaltet, dann darf die Schleife gerne üppiger ausfallen. Im Norddeutschen sagt man dazu „Butterlecker“, benannt nach den großen Haarschleifen der Mädchen Anfang des vergangenen Jahrhunderts, die wie Schmetterlinge (butterflys) aussahen. Diese opulenten Modelle sind ein echtes Statement, sozusagen mit schelmischem Augenzwinkern. Das Erstellen solch voluminöser Gebinde bedarf jedoch ein wenig Fingerfertigkeit und sollte ausreichend geübt sein. (Birgit Farwick)

Weitere Anregungen zum Einsatz von Schleifen für floristische Werkstücke finden Sie ab dem 1. Februar 2018 in der neuen Ausgabe der g&v.

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