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Sieben Sträuße beim 10. Landesgartenschau-Countdown

Am 17. April eröffnet in Kamp-Lintfort die nordrhein-westfälische Landesgartenschau 2020 die Tore. Bis dahin finden besondere Countdown-Aktionen in und um den Austragungsort statt. Zum 10. Laga-Countdown standen Floristen der Region im Mittelpunkt, die im Rathausfoyer themenbezogene Sträuße herstellten und den Besuchern erklärten.

Fünf Floristikbetriebe der Region zu Gast

Im Rathausfoyer fanden sich fünf Floristikbetriebe der Region ein, um den Besuchern ihre Handwerkskunst zu präsentieren. „Ist das Kunst oder Handwerk? Eigentlich beides“, gab Gartenschaugeschäftsführer Martin Notthoff gleich zu Beginn zu Protokoll und begrüßte die rund 50 Besucherinnen und Besucher zum 10. Laga-Countdown. Blumen Stockrahm aus Moers, Pia’s Flowers & Home aus Straelen, Froschkönig aus Rheinberg, Blumen Hermes aus Tönisvorst und Blumen Velmans aus Geldern waren zu Gast und präsentierten sich künstlerisch wie handwerklich geschickt. Mit einem finanziellen Limit von 25 Euro pro Strauß zeigten sich die

Schaubinden live vor Publikum

Anke Lange vom Froschkönig arbeitet in ihrem Laden ausschließlich mit weißen Blüten, doch nun hieß es „Kohle trifft Garten“ – sie kreierte einen frühlingshaften, transparenten Strauß. Pia Trabandt legte ihr Augenmerk auf Kloster Kamp und „barocke Blütenpracht mit großen Blüten“, arbeitete aber auch die Seilscheiben eines Fördergerüstes ein. Inspiriert von der „Blütenfülle zur Eröffnung“ der Landesgartenschau band Marisa Stockrahm ihren Strauß mit Trendfarben und Frühlingsduft. Einen zartblütigen „Bündelstrauß“, angeregt durch das Logo der Landesgartenschau und seinen Farben, zeigte Vanessa Paes, die Mitarbeiterin von Blumen Hermes. Die Farben der Stadt Kamp-Lintfort waren hingegen für Oxana Guskov die Grundlage der Idee für den Beispielstrauß von Blumen Velmans. „Floristen begleiten die Menschen im Alltag genauso wie zu besonderen Gelegenheiten“, erklärte Marisa Stockrahm. „Vielfach dann zu schönen Anlässen wie Hochzeiten und Geburtstagen, genauso aber auch zu Beerdigungen.“ Sie seien aber dann da, wenn es um eine Freude für das eigene Zuhause gehen – im Alltag. Es sei ein „vielfältiger und schöner Beruf“, betonte sie. „Mit viel Arbeit, die man nicht sieht, wenn man beispielsweise früh morgens die Blumen einkaufen muss.“

Zwei weitere Sträuße ausgestellt

Neben den live vor Ort gebundenen Sträußen wurden auch zwei Werkstücke von den ortsansässigen Betrieben Blumen Brandt und Blumen de Lange ausgestellt. Auch in diesen Werken spielten Kloster Kamp und Kohle eine Rolle, charmant und sehr unterschiedlich umgesetzt mit Mönchskordel und echter eingebundener Kohle.