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Skimmie: Die Gartenpflanze im November

Die Skimmie ist ein Vier-Jahreszeiten-Wunder. Über das gesamte Jahr präsentiert sich der Strauch immer wieder neu. Bereits im November bildet die Pflanze auffallende Knospen an ihren robusten Blütenrispen. Im April-Mai öffnen sich die Knospen und die Skimmie punktet mit ihren weiß-rosafarbenen und stark duftenden Blüten, nach denen Bienen verrückt sind. Mit ihrem ledrigen Laub hat sie sich inzwischen zu einer festen Gartenpflanze-Größe etabliert, denn es bleibt das ganze Jahr über grün.

Nicht nur im Vorgarten ein farbiger und robuster Herbstblickfang: die Skimmie. Foto: BBH

Bunte Knospen und Sortenvielfalt

Die Skimmie hat ihre Herkunft in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) - zu denen auch die Zitrusbäume angehören - und kam 1838 nach Europa direkt in die Gewächshäuser von Kew Gardens in England. Sie wächst in freier Natur in den Wäldern Chinas, aber auch in anderen Teilen Asiens, wie im Himalaya-Gebirge. Sträucher die für den Garten angeboten werden, stammen jedoch meistens aus einem niederländischen Gewächshaus.

Das Sortiment wurde in den letzten Jahren um viele neue Sorten erweitert, die sich in der Farbe der Blütenknospen, der Blattfarbe (grün- oder buntlaubig) und im Wuchs der Pflanzen unterscheiden. Neben kompakt wachsenden Zwerg-Skimmien existieren größere Exemplare mit einem lockeren Aufbau.

Die am häufigsten angebotene Sorte von Skimmia japonica ist 'Rubella' mit einer roten Blütenknospe. Weitere Sorten mit roten Knospen sind wie ‘Rubesta’, ‘Rubinetta’ und ‘Red Dwarf’. Grüne bzw. weiße Blütenknospen finden sich bei  ‘Finchy’, ‘White Globe’, ‘White Dwarf’, ‘Godries Dwarf Green’, ‘Fragrant Cloud’(duftend). Zu den Sorten mit roten Beeren gehören ‘Pabella’, ‘Obesssion’, ‘Veitchii’ und ‘Temptation’.

Skimmie als Herbstseller

Beim Kauf sollt das Verhältnis von Topfgröße zur Anzahl der Stecklinge pro Topf, die Form der Pflanze und die Menge der Blütenknospen genauer unter die Lupe genommen werden. Im November wird die Skimmie mit farbezeigenden Blütenknospen angeboten. Diese Knospen bilden sich bereits im August und verbleiben bis zur Blüte im April. Im November muss daher nicht auf die Reife geachtet werden.

Sie ist eine perfekte Pflanze für den Übergang des rot-orangen Herbstes. Für die optimale Präsentation kann sie mit anderen Beststellern des Herbstsortiments kombiniert werden, wie zum Beispiel mit Heide oder Efeu. Da sie auch im Vorgarten einen beliebten Platz findet, wirkt es verkaufsfördernd, sie in aktuellen trendigen Zinktöpfen zu präsentieren.

In Sachen Pflege entwickelt sie sich an einem schattigen Standort am besten. Sie bevorzugt einen leicht sauen Boden, wenn die Blätter gelb werden ist der Boden nicht sauer genug. Staunässe sollte vermieden werden, sodass sich ein Topf mit Ablauf empfiehlt. Mit einem Vlies oder Luftpolsterfolie umwickelt überstehen sie auch den strengsten Frost.

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