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Sonne in der Vase mit Helianthus, Mutterkraut & Strandflieder

Sonnenblume (Helianthus), Mutterkraut (Tanacetum) und Strandflieder (Limonium bunatum) stehen im Juli auf der Blumenagenda des Blumenbüros. Das Trio steht symbolisch für die Sonne, blühende Felder und das Meer und passt somit – beispielsweise gebunden zu einem luftigen Pflückstrauß – perfekt zur Sommersaison.

Luftig gebundene Sträuße aus Helianthus, Strandflieder und Mutterkraut holen den Sommer in die Vase. Foto: Tollwasblumenmachen.de

Vielfalt für Floristen bei Helianthus und Limonium

Bei der Sortimentszusammenstellung können Blumenfachgeschäfte bei den drei Sommerblumen aus dem Vollen schöpfen. So stehen etwa bei Helianthus nicht nur die von Vincent van Gogh verewigten Klassiker mit gelben Zungenblüten und dunklem Herzen zur Verfügung, sondern auch Sorten mit gelbem oder braunem Herzen und zitronen-, oder orangenfarbenen sowie roten Zungenblüten.

Beim Strandflieder stehen Limonium-Kultursorten und Limonium sinuatum, der hauptsächlich unter dem Namen Statice verkauft wird, zur Wahl. Die Farbpalette wird von Blau dominiert, es gibt aber auch Sorten in Lila, Rosa oder zweifarbig. Bei Limonium-Kultursorten wiederum existieren unter anderem verzweigte Arten, die vollbesetzt mit kleinen Blüten in Grau-, Blau- oder Lilatönen sind.

Sommerblumen-Präsentation darf unkompliziert sein

Nicht weniger attraktiv präsentiert sich das Mutterkraut, das es einfach und gefüllt blühend in Weiß und Gelb gibt. Außerdem ist Tanacetum im Handel auch gefärbt erhältlich. Fehlen der Pflanze mit den herrlich würzig duftenden Blättern die Strahlenblüten, die bei den nicht gefüllten Blüten üblicherweise ein Herz aus Röhrenblüten umschließen, wirkt die Blüte wie eine kompakte Knospe.

Die Präsentation dieser Sommerblumen im Fachgeschäft darf unkompliziert und etwas lässig sein, empfiehlt das Blumenbüro – ganz so, wie es zur Stimmung des Sommermonats Juli passt. Da sowohl Helianthus als auch Strandflieder und Mutterkraut recht starke Stängel haben, wirken sie als Arrangement in Steckschaum wie ein Zimmergarten. Außerdem lässt sich das Trio auf mehrere kleine Vasen verteilen oder zu losen Pflücksträußen binden.

Tipps zur Lagerung der Sommerblumen

Damit sich das sommerliche Blumen-Trio am POS von seiner besten Seite zeigen kann, lagert der Blumenfachhandel sie am besten zwischen vier und fünf Grad Celsius im Kühlhaus. Dabei sollte aber unbedingt eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder Kondenswasser, das sich verursacht durch Temperaturschwankungen an der Schutzfolie niederschlägt, vermieden werden – beides fördert Botrytis, was bei vielen Sommerblumen als Fleck oder Schimmel zu erkennen ist.

Um den Zustand der Sommerblumen während Transport, Lagerung und Einkaufsphase optimal zu halten, rät das Blumenbüro Profis außerdem zur Verwendung von Frischhaltemitteln.