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Studie: Lieblingsblumen machen glücklich

Wie wirken Lieblingsblumen auf die Psyche des Menschen? Nach einer Studie von Goldmedia Research lösen sie einen wissenschaftlich nachgewiesenen Glücksschub von über 200 Prozent aus und tragen damit zu einem höheren Wohlbefinden bei.

Blumen sind im Trend: Ein individueller Blumenstrauß mit den Lieblingsblumen ist nicht nur ein schönes Präsent, sondern trägt wissenschaftlich belegt auch zum Wohlbefinden bei. Foto: Pixabay

Mit neurowissenschaftlichen Methoden zum Ergebnis

In der neurowissenschaftliche Studie von Goldmedia Research im Auftrag des Blumenbüro Holland wurden 35 Paare im Alter von 18 bis 54 Jahren in Bezug auf ihre Vorlieben bei der Blumenwahl erforscht. Ziel war die Ermittlung neurophysiologischer Veränderungen der Probanden und ihre Reaktion auf ihre Lieblingsblume in Form eines Fotos oder eines Präsentes.

Dafür wurden die Vorlieben der Probanden bei der Blumenauswahl vorab methodisch per Eye Tracking ermittelt. Hierfür wurde den Teilnehmern ein Bild mit 18 der beliebtesten Blumen gezeigt und ihre Augen- und Blickbewegungen analysiert. Die Auswahl orientierte sich dabei an der Blumenagenda 2016 von Tollwasblumenmachen.de, zu denen unter anderem Tulpen, Rosen, Gerbera, Pfingstrosen, Lilien, Sonnenblumen zählen. 

Gute Laune durch die Lieblingsblume

Die wohl wichtigste Erkenntnis: Die persönlichen Lieblingsblumen führen zu einer enormen Steigerung in Bezug auf die sogenannte Happiness der Probanden. Dabei ziehen die favorisierten Blumen alle Blicke und damit das meiste Interesse mit 60 Prozent der Betrachtungszeit auf sich.

Bei der Übergabe der Blumen wurden zudem die Hirnströme mittels EEG gemessen und zusätzlich mit dem „Facial Coding“ die Reaktionen der Testpersonen im Hinblick auf Mimik und Emotionen ermittelt. Durch das Überreichen der favorisierten Blume wurde ein Glückslevel von 200 Prozent erreicht.

Floristik: Unterbewusste Vorlieben der Konsumenten

Aus der Studie lassen sich zudem spezifische Präferenzen bei der Blumenauswahl der Konsumenten ableiten. So erfolgte zusätzlich eine Ermittlung der Präferenzen anhand einer 7-stufigen Skala, mit der die Blumensorten beurteilt werden sollten. Die beliebtesten Blumen waren dabei Gerbera, gefolgt von Calla, Pfingstrose, Nelke und Ranunkel.

So präferieren Hortensien-Fans insbesondere Dahlien, Freesien und Pfingstrosen, während Rosen-Liebhaber eher Tulpen, Orchideen und Dahlien bevorzugen. Für Gerbera-Fans sind zudem Dahlien, Freesien und Orchideen unter ihren Favoriten, Pfingstrosen-Liebhaber dagegen sind vielschichtig interessiert und tendieren daher zu einem großen Spektrum weiterer Blumen.

Ergebnisse wegweisend für die Floristik-Branche

Die Studie wurde 2016 im Rahmen der Lieblingsblumen-Kampagne in Auftrag gegeben. Die Resultate sind für die Floristik-Branche besonders relevant, da Sträuße aus den beliebtesten Blumensorten die allgemeine Beliebtheit erhöhen können und so zudem das Augenmerk stärker auf maßgefertigte Sträuße aus präferierten Blumen-Kombinationen gelegt wird.

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