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01. 11. 2016

Niederländische Floristen optimistisch

Die Hälfte der Florist- und Blumenfachgeschäfte in den Niederlanden rechnet in diesem Jahr mit gestiegenen Umsätzen. Foto: Barni1/Pixabay
Erstellt von TASPO Online

Die Floristen in den Niederlanden blicken optimistisch in die Zukunft. Während noch vor drei Jahren rund die Hälfte der Floristen Umsatzrückgänge zu verkraften hatten, entspannte sich die Lage im vergangenen Jahr spürbar. Und 2016 verspricht noch besser zu werden, wie der aktuelle „Marktbericht Floristen“ andeutet.

Fast jeder zweite Florist in den Niederlanden rechnet mit steigenden Umsätzen in 2016

So erwartet fast die Hälfte der von marktdata.nl befragten Floristen (48 Prozent) steigende Umsätze für 2016. Lediglich 17 Prozent gaben in der Umfrage an, dass die Umsätze in diesem Jahr voraussichtlich rückläufig sind. Für das erwartete Netto-Betriebsergebnis zeigt sich eine ganz ähnliche Tendenz.

Zum Vergleich: In 2013 gaben rund 60 Prozent der befragten Floristen an, dass ihre Umsätze zurückgegangen waren. Besser lief es da schon im vergangenen Jahr, wo nur noch 24 Prozent der Blumenfachgeschäfte sinkende Umsätze zu verbuchen hatten. 35 Prozent der Floristen konnten sich dagegen im vergangenen Jahr laut Marktbericht über ein Umsatzplus freuen.

Zahl der Floristen und Blumenfachgeschäfte in den Niederlanden rückläufig

Dieser wirtschaftliche Aufschwung sei zwar erfreulich, komme aber für viele Floristen zu spät, wie es in dem Marktbericht heißt. Denn im Vergleich zu 2013 ist die Zahl der aktiven Florist- und Blumenfachgeschäfte um 13,5 Prozent gesunken, was einem jährlichen Rückgang von etwa 4,5 Prozent entspricht. Rund 2.800 Blumenfachgeschäfte sind aktuell in den Niederlanden registriert.

Die meisten Blumenfachgeschäfte sind dem Marktbericht zufolge in den Provinzen Nord- und Südholland, Nordbrabant und Gelderland zu finden. Die wenigsten Floristen gibt es dagegen in der Provinz Flevoland. Diese Verteilung spiegelt sich natürlich auch im Jahresumsatz – während die Floristen in Südholland rund 170 Millionen Euro umgesetzt haben, waren es in Flevoland gerade mal zehn Millionen Euro.

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