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Thema des Monats: Ostern – bunt oder schlicht?

Ostern steht fast schon wieder vor der Tür – doch wie bedeutend ist das Eier- und Hasenfest eigentlich noch für Floristik-Fachgeschäfte? Und was ist bei den Kunden heutzutage gefragt? Dieser Frage ging die aktuelle g&v nach und bekam ganz unterschiedliche Antworten.

Ostern ist ein Klassiker und für den Blumenfachhandel hierzulande ein etablierter Verkaufsschwerpunkt – jedoch regional unterschiedlich ausgeprägt. Foto: Blumenbüro

Immer weniger Ostersymbole im Blumenfachhandel

Ostern ist für den Blumenfachhandel überall ein etablierter Verkaufsschwerpunkt, dessen Bedeutung regional unterschiedlich ausgeprägt ist – aber doch viele Gemeinsamkeiten aufzeigt. Wie die Erfahrungen sind, hat Martin Hein im Norden, Süden, Osten und Westen der Republik, in Metropolen, Kleinstädten sowie in ländlichen Regionen nachgefragt (Seite 56).

„Gelb, sonst eher schwer verkäuflich, bleibt eine bevorzugte Osterfarbe. Wenig getan hat sich bei den Accessoires. Hasen, Küken, Nester – die Ostersymbolik ist halt tradiert“, so Katharina Stober (Blumenfachgeschäft „FachWerk“) aus Stutensee-Staffort. Für Corinna Schroeder, die ihr Fachgeschäft „Floral-Art“ in Hamburg-Ottensen, einem Stadtteil mit viel jungem Szene-Publikum führt, gilt dagegen schon seit rund 15 Jahren: „kein Gedöns“, keine typischen Oster-Accessoires mehr.

Bianca Rudloff, die im westdeutschen Ennepetal (zwischen Ruhrgebiet und Sauerland) ihr Blumenfachgeschäft „Stil und Blüte“ führt, überlässt Eier, Hühner und Hasen weitgehend Aldi und Co. Dafür hat sie mit „neutraleren Accessoires wie Federn“ gute Erfahrungen gemacht.

Praxistipps zum Thema Osterfloristik und -dekoration

„Für mich und mein Geschäft ist Ostern bedeutender als der Valentinstag“, stellt Victoria Salomon fest. Doch bunte Eier, schmunzelnde Hasen und Hennen im Nest sind es weniger, die für ihren Erfolg verantwortlich sind. Gründe für das gute Geschäft nennt die Floristmeisterin in ihren sechs Praxistipps zum Thema Osterfloristik und -dekoration (Seite 60).

Dazu gehören zum Beispiel Wand- und Hängeobjekte, die Frische bringen und jedes Schaufenster beleben. Wichtig dabei ist Salomon zufolge, nur solche zu integrieren, die von beiden Seiten interessant ausschauen – für die Kunden im Geschäft sowie für die vor dem Schaufenster. Objekte, hergestellt mit diversen Webtechniken, lassen sich jetzt schon vorbereiten und ergeben zum Beispiel tolle Nester für Eier oder Kokons, empfiehlt die Floristmeisterin.

Deko zu Ostern ganz ohne Kitsch

Tipps für das eigene Oster-Sortiment im eleganten Stil finden g&v Leser auch in den Produktwelten – von dezenten Hasenpaaren aus mattem Porzellan bis hin zu zarten Deko-Eiern aus Draht und silber-rosa Glas-Windlichtern (Seite 59).

Mehr dazu lesen Sie in unserem Thema des Monats „Fröhliche Ostern“ in der g&v 2/2020, die in unserem Online-Shop erhältlich ist. (g&v)