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Topflilien: Kleine Lilien ganz groß

Seit Jahrhunderten sind sie beliebte Gartenpflanzen: Lilien. Bereits im antiken Rom und Griechenland waren sie ein fester Bestandteil bei der Gestaltung historischer Anlagen und liegen damit auch heute noch im Trend mit ihrer Vielfalt an Formen und Farben. Lilien kommen damit nicht nur im Garten, sondern auch im Kübel zur Geltung.

Auch für den Topf geeignet: Lilien bieten eine große Formen- und Farbenvielfalt und lassen sich auch im Kübel präsentieren. Foto: fluwel.de

Lilium auratum bietet sich als kompakte Sorte auf für die Kultivierung im Kübel an und erreicht eine Höhe von maximal einem Meter. Foto: fluwel.de

Besonderer Blickfang auch im Topf

Lilien – kein seltener Anblick in den heimischen Gärten. Doch die Blume, die häufig in Sträußen oder im Garten zu finden ist, kann auch anders. Bieten Sie die elegante Zwiebelpflanze Ihren Kunden doch zur Abwechslung im Topf an und lassen Sie den Konsumenten auch im Sommer auf der Terrasse oder dem Balkon von den auffallenden Sommerblüherinnen profitieren.

Hierfür eignen sich jedoch nicht alle Sorten, da einige Lilien über zwei Meter hoch werden können und sich somit nicht für eine Kultivierung im Kübel eignen. Kleinere Sorten wie zum Beispiel die aus Japan stammende Lilium auratum bringt eine optimale Größe für den Kübel mit. Sie erreicht eine Höhe von maximal einem Meter und entwickelt duftende, weiß-gelbe Blüten mit braunroten Punkten. Die im 19. Jahrhundert auch als Königin der Lilien bezeichnete Sorte wächst an einem halbschattigen Standort besonders gut.

Lilien: drei Mal anders

Ihre Kunden suchen eine romantischere Variante? Hier eignet sich Roselily ‘Carolina‘. Die zu den Orientallilien gehörende neue Züchtung punktet mit ihren reinweißen, gefüllten Blüten und einem zart süßlichen Duft. Im ersten Jahr erreicht sie eine Höhe von etwa 80 Zentimetern und kann im zweiten Jahr bereits ihr Maximum von einem Meter erreicht haben.

Auch die korallrote Sorte Lilium pumilum weist ein ähnliches Wachstum auf. Nach der Pflanzung im Sommer misst der farbige Hingucker einen halben Meter. Ihre wenigen Blüten erinnern an chinesische Lampions. In den darauffolgenden Jahren verändert sich die Größe und der Wuchs: die Höhe nimmt zu und auch die Blüten werden mehr.

Bei Standorten mit wenig Platz wie Balkon oder Terrasse, empfiehlt sich laut Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von der Firma Fluwel, die Sorte ‘Njoyz‘. „Sie ist ein absoluter Neuzugang in meinem Sortiment und mit ihren 30 bis 40 Zentimetern zudem die kleinste Lilie, die ich meinen Kunden anbiete. Ihre rosa-weißen Blüten öffnet sie als eine der Ersten bereits Anfang Juni bis Mitte Juli.“

Ab in den Kübel auch im Winter

Eine Pflanzung von Lilien ist bereits jetzt im Winter möglich, da ihre Zwiebeln robust gegen Minustemperaturen, Frost und Schnee sind. Jedoch sollte ein allzu großer Luftzug vermieden werden, da die Zwiebeln keine Außenhaut besitzen, die sie vor dem Austrocknen schützt und eine Pflanzung ab Ende März daher optimaler ist. Ebenfalls zu beachten: Eine generelle Lagerung gestaltet sich relativ schwer, sodass eine zu späte Pflanzung sich negativ auf das Wachstum und die Blüte im Sommer auswirken kann.

Die Lilien werden etwa 15 bis 20 Zentimeter tief gesetzt und sollten vor Staunässe geschützt werden. Ein Topf mit einem Wasserabzugsloch kann hier Abhilfe schaffen. Eine schützende Drainageschicht aus Kieseln, Blähtonkugeln oder Tonscherben sorgt dafür, dass das Wasser frei ablaufen kann.

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