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Trends der Creativeworld 2017/18

Das Stilbüro bora.herke.palmisano greift im Auftrag der Messe Frankfurt zur Creativeworld 2017/18 (28. bis 31. Januar 2017) neueste Strömungen in Interieur, Mode, Architektur und Kunst auf und adaptiert sie gezielt auf die Produkt- und Themenwelt der Fachmesse. Die Trends stehen unter dem Motto „Von der Natur inspiriert, dem Antiquarischen fasziniert und – das Unvollkommene neu interpretiert“.

Alles ist möglich, bloß nicht das Perfekte – so die Bedeutung des Trends Imperfect, der auf der Creativeworld 2017/18 präsentiert wird. Foto: Messe Frankfurt

Trendwelten: Imperfect, Whimsy und Thoughtful

Die Sonderschau umfasst drei Trends: „Imperfect: Unvollkommen ist die neue Vollkommenheit“, „Whimsy: Ein kontrastreicher Trend“ und „Thoughtful: Zart und zurückhaltend“. Im Mittelpunkt stehen außergewöhnliche große und kleine Einzelstücke, in denen das Stilbüro mit der Hilfe der Werkzeuge und Materialien der ausstellenden Hersteller die einzelnen Strömungen zum Ausdruck bringt.

Workshops auf der Creativeworld 2017/18

Außerdem finden im Rahmen der Creativeworld 2017/18 täglich Workshops zu den Trends statt. Dort lernen die Fachbesucher, wie sie mit Materialien experimentieren und holen sich dabei Inspirationen für das tägliche Geschäft.

„Fachhändler sehen in der Sonderschau unerwartete Zusammenstellungen von Kreativmaterialien und Techniken und erhalten somit wichtige Impulse für ihr Business. Sie lernen neue Produkte und Anwendungsmöglichkeiten kennen und können diese perfekt für ihr Ladengeschäft adaptieren. Dadurch ergeben sich neue Präsentations- und Umsatzmöglichkeiten“, sagt Michael Reichhold, Leiter der Creativeworld.

Whimsy: Ein kontrastreicher Trend

Verspielt, skurril oder lebendig – damit lässt sich der Trend Whimsy kurz beschreiben. Es geht darum, intensive Farben mit unterschiedlichen Mustern oder kuriosen Formen zu mixen und zu patchen: Vintage-Geschirr mit Streifen oder Kreisen aus Masking Tapes bekleben, bunte Muster auf blasse Stoffe drucken oder japanische Origamipapiere zu veredeln, extradicke Wolle mit kräftigen Farben für Mützen oder Stulpen verwenden, am besten mit geometrischen Mustern. Das heißt, es treffen Kontraste aufeinander, aus denen wiederum eine neue spannende Einheit entsteht.

Thoughtful: Zart und Zurückhaltend

Bei diesem Trend geht es um zurückhaltende, neutrale Farben und zarte minimale Muster – die ganz unaufgeregt aufmerksam machen. Feine, kleine Musterungen, ähnlich wie Zentangle, mit einem Fineliner gezeichnet, verzieren Blusen oder Hemden. Mit feinen Kreisen und Strichen wird Porzellan oder Glas schraffiert und dünne Leinendecken oder Taschen sind mit einfachen Stickereien verziert.

Die zarten Muster wie Linien, Kreise, Schraffuren oder Blumen ziehen sich bei Thoughtful durch alle Techniken wie printen, weben oder stricken. Eingesetzt werden neutrale Farben von Graunuancen, Schwarz und Weiß. Sinnliche Pastelle wie Rosé und Hellblau ergänzen diesen zurückhaltenden Stil.

Imperfect: Unvollkommen ist die neue Vollkommenheit

Alles ist möglich, bloß nicht das Perfekte – so die Bedeutung des Trends Imperfect. Aus der Natur und der Folklore abgeleitet, hat dieser Trend keinen Anspruch auf Vollkommenheit. Ganz nach dem japanischen Wabi-Sabi-Prinzip, bei es darum geht, zu erkennen, dass in allem etwas Reizvolles steckt, auch in dem nicht Perfekten.

Für Imperfect wurde es so übersetzt: Raue Materialien, mit dem Pinsel gemalte Musterungen, spontan kreativ wilde Stickereien, Unvollkommenes und Zufälliges trifft auf Geordnetes und Reguläres. Patchwork- Looks greifen Folkloremuster auf, ohne sich auf eine Region zu beschränken. Gestickte Jeans- Blüten-Applikationen werden in grober Näharbeit angebracht. Aus dünnem Rattan und Bändern werden fragmentarische Körbe geflochten. Auch in der Schmuckgestaltung bleibt das Chaos: In Größe und Farbe unterschiedliche Perlen werden „zusammengestückelt“.

Die Trendschau ist vom 28. bis 31. Januar während der gesamten Creativeworld in Halle 4.1, G41 geöffnet.