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Tulpen im Mittelpunkt: runde Kränze für das Osterfest

Traditionell wird Ostern am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Da der Termin mit dem 21. April in diesem Jahr relativ spät liegt, könnte sich das Wetter besonders gut zum Eiersuchen im Garten oder für einen warmen Osterspaziergang eignen. Mit kreativen Osterkränzen in Verbindung mit Tulpen hält der Frühling auch Einzug in den vier Wänden Ihrer Kundschaft.

Kombiniert mit anderen Schnittblumen sorgen Tulpen in einem Kranz auf der Ostertafel für einen frühlingshaften Blickfang. Foto: GPP

Osterkranz statt Tulpenstrauß

Die Natur erwacht aus dem Winter und mit dem Frühling rücken frische Farben in den Vordergrund. Im Frühlingssortiment sind Tulpen und Narzissen aktuell gefragter denn je, da keine anderen Blumen so sehr mit dem Osterfest in Verbindung gebracht werden wie sie. Auch ohne eine übermäßig kitschige Gestaltung mit Hasen, Eiern und Küken lassen sich mit Narzissen und Tulpen fröhliche Dekorationen zusammenstellen. Tulpen punkten dabei mit ihrer äußerst großen Farben- und unterschiedlichen Blütenformenvielfalt.

Alternativ zum klassischen Schnittblumenstrauß in einer Vase können Sie auch Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ihren Kunden einen frühlingshaften Blütenkranz präsentieren. Für den Kranz benötigen Sie einen gewässerten Steckschaumring, der auf einer wasserdichten Unterlage positioniert wird, beispielsweise auf einer Obstschale oder einer Tortenplatte mit einem kleinen Rand.

Anschließend werden die Stiele der ausgewählten Frühlingsblumen auf rund acht Zentimeter gekürzt. Falls sie sehr weich sind, können sie mit Draht stabilisiert werden, bevor sie in den Ring gedrückt werden. Um einen volumenartigen Effekt zu erzeugen, sollten die Blütenköpfe so nebeneinander gesteckt werden, dass von der Steckmasse nichts mehr zu sehen ist. Zu beachten ist, dass die Zwiebelgewächse viel Wasser benötigen und daher die Steckmasse immer gut feuchtgehalten werden muss.

Vorbereitung für eine reibungslose Verarbeitung

Eine weitere Kranz-Alternative ist eine Kombination aus Reisig und Tulpen. Die dünnen Reisig-Äste werden dafür zu einem lockeren Ring geformt und mit Draht fixiert, der anschließend auf eine mit Wasser gefüllte Schale gesetzt wird. Die nur leicht gekürzten Blumenstiele können nun in das Geäst eingeflochten werden. Das an ein Osternest erinnernde florale Werkstück wird besonders durch seinen Kontrast zwischen dem trockenen Reisig und den frischen Tulpen interessant.

Möchten Sie die Tulpenstiele für die Verarbeitung besonders biegsam und elastisch haben, sollten Sie sie einige Zeit ohne Wasser liegen lassen. So werden sie weich und können leicht in jede Richtung bewegt werden. Schneiden Sie die Tulpen zudem noch einmal frisch an, bevor Sie sie endgültig im Kranz platzieren. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich auch, wenn sie in ineinander halb liegen und ineinander verschlungen in einem höheren Glasgefäß arrangiert werden.

Auch in einer einfachen Salatschüssel können Tulpen so reizvoll aussehen. Wird mit den biegsamen Stielen ein Geflecht gebildet, bei dem die Blüten nur leicht über den Schüsselrand hinausragen, kann so eine weitere Variante kreiert werden, die an einen frühlingshaften Blumenkranz erinnert.