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Zimmerpflanze des Monats Januar: Kentia-Palme

Mit ihrer relativ schmalen Basis und den schlanken Stielen wächst die Kentia-Palme in die Höhe, wo sich ihre zarten grünen Palmwedel voll entfalten können. Als eine der wenigen Palmen, die mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit und dem Standort in kühlen Räumen zurechtkommen, überzeugt sie als Zimmerpflanze des Monats Januar.

Eine grüne Oase zaubern Kentia-Palmen auch in der dunklen Jahreszeit. Foto: Pflanzenfreude.de

Authentisches Saatgut von der Lord-Howe-Insel

Kentia-Palmen gehören zur Familie der Palmengewächse und wachsen geschützt unter den Blätterdächern größerer Bäume auf der Lord-Howe-Insel im Osten Australiens, wodurch sie eine reduzierte Sonneneinstrahlung gewöhnt sind. Bis zu 18 Meter hoch und sechs Meter breit kann die Palme in ihrer natürlichen Umgebung werden. Jedoch ist sie in ihrer Kulturversion deutlich kleiner.

Dennoch bleibt die Authentizität der Palme weiterhin erhalten. So werden die Palmen durch Saatgut vermehrt, die von der Lord-Howe-Insel importiert werden. Um die Keimruhe zu durchbrechen, sind hohe Temperaturen von bis zu 35-40°C erforderlich. Die Pflanze benötigt so mindestens 30 Wochen.

Kentia-Palmen wachsen langsam. Ihre Aufzucht-Dauer kann jedoch an der Größe und Dicke der Pflanze abgeschätzt werden: je dicker und höher die Kentia-Palme ist und umso mehr Samen verwendet wurden, desto älter ist die Pflanze. So können selbst Pflanzen in einem sehr kleinen Topf bereits ein Jahr alt sein, bevor sie im Handel erhältlich sind und größere Exemplare um die sieben Jahre alt. Dies erklärt zum Teil den relativ hohen Preis dieser Palmen. Ihr Vorteil liegt im relativ niedrigen Energiebedarf bei der Kultivierung der so äußerst nachhaltigen Pflanze.

Variable Pflanze für gesundes Klima

Kentia-Palmen gehören zu den beliebtesten und zugleich unkompliziertesten und stärksten Palmenarbeiten. Es gibt sie in den verschiedensten Größen, darunter kleine Pflanzen von 40 Zentimetern Höhe in einem 13 Zentimeter Topf, aber auch große Exemplare mit mehr als sieben Metern Höhe in einem 46 Zentimeter Topf.

Ob im Büro, in öffentlichen Räumen oder den eigenen vier Wänden – sie fühlen sich an den verschiedensten Standorten Ihrer Kunden wohl und sorgen nicht nur für eine besondere Atmosphäre, sondern auch für ein besseres Raumklima indem sie die Luft verbessern.

Die Palme eignet sich nicht nur, die Lücke des Weihnachtsbaumes zu füllen, sondern auch an den aktuellen Wohntrend anzuschließen, verschiedene Pflanzen derselben Gattung in unterschiedlichen Größen zu kombinieren. Eine solche Präsentation der Pflanzen-Gruppe strahlt Ruhe aus und betont zugleich den schönen grünen Look für die Konsumenten, wenn die Natur draußen noch kahl und grau ist.

Kentia-Palme: die richtigen Verkaufs- und Pflegetipps

Beim Verkauf sollten Sie Ihren Kunden noch ein paar Hinweise an die Hand geben, was den richtigen Standort und die optimale Pflege angeht. Niedrige Luftfeuchtigkeit sollte vermieden werden, da es sonst zu einem Befall durch Schild-, Napf- oder Wollläusen sowie Spinnmilben kommen kann. Auch braune Blattspitzen weisen auf eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder eine zu starke Wässerung hin. Bei schwarzen Flecken liegt oft eine zu hohe Salzkonzentration in der Blumenerde vor. Das Durchspülen der Töpfe mit Wasser kann einer Schädigung der Pflanze vorbeugen.

In Bezug auf den Standort kann die Kentia-Palme auch an einem relativ dunklen Standort stehen. Sobald sich das Blatt hellgrün bis gelb färbt, ist der Standort zu hell gewählt; bei der Bildung zu weniger Triebe ist er zu dunkel.

Normale Zimmertemperatur ist für die Kentia-Palme ideal. Fällt diese unter zehn Grad, wird es für die Pflanze zu kühl. Eine Düngung empfiehlt sich zwischen April und September alle zwei Wochen und fördert das Wachstum. Im Winter wird bedingt durch ihre Ruhepause keine zusätzliche Nahrung benötigt.

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